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Niklas Becker · Stand 21.09.2026

Angelspiel mit Boot: Yachten, Reviere und Tiefsee

Ein eigenes Boot, das man ausbaut, gibt es unter den fünf Spielen dieser Seite in zwei Titeln: Yacht & Catch und Angeln und Leben. Die drei anderen führen über Karten mit Angelplätzen hinaus aufs Wasser. Unten: was die Stores zu Booten und Revieren sagen, und daneben die echten Zahlen von Nord- und Ostsee.

Boote als Fortschritt

Yacht & Catch

  • Startpunkt: wendiges Ruderboot. Endpunkt laut Store: Hightech-Yacht.
  • Umbaubar: Verdeck, Rumpf, Stauraum und Deck, jeweils mit Farbe, Muster und Stil.
  • Technik: Hardware und Bordsysteme werden verbessert; davon hängt ab, welche der über 300 Fischarten erreichbar sind.
  • Neue Angelplätze werden über die Ausrüstung des Schiffs freigeschaltet, nicht über Levelzahlen allein.
Drittes Hochformat-Bild aus der Galerie von Yacht & Catch
Yacht & Catch: Fishing Game. Screenshot: Google Play / Nuverse Games

Angeln und Leben

Hier beginnt alles mit einem schäbigen Boot. Der Store formuliert den Fortschritt so: Verschiedene Boote bringen dich weiter ins Meer. Wer nur ins Boot steigen und rausfahren will, darf das laut Beschreibung ausdrücklich. Die Kulisse wechselt mit der Uhrzeit, ein Leuchtturm steht am Horizont.

Drittes Querformat-Bild aus der Store-Galerie von Angeln und Leben
Angeln und Leben. Screenshot: Google Play / Nexelon inc.

Reviere laut Store-Text

Wasser, Boot und Angelstil in den fünf Spielen
SpielBootGenannte GewässerAngelstil
Yacht & CatchRuderboot bis Yacht, ausbaubarBergseen, tropische Lagunen, arktische GewässerTrolling, Tiefseekampf, Auswerfen
Angeln und Lebenmehrere Boote, Start im alten Kahn„Meer der Erinnerungen“vom Boot, einfache Steuerung
Fishing Blitz!kein Bootsausbau genanntAntler Lake, Bahia Honda, Las Vueltas, Oyster BayWechsel über/unter Wasser, Sonar
Ace Fishing: CrewCrew statt BootAngelplätze weltweit, ohne Namenüber und unter Wasser
Angelhakennicht genanntnicht genanntEinholen per Spannungsmeter

Nur was in den deutschen Store-Beschreibungen steht. Leere Stellen sind mit „nicht genannt“ markiert, nicht geraten.

Zum Vergleich: echte Tiefe vor der eigenen Küste

Wer aus Kiel oder Cuxhaven kommt, liest „Tiefsee“ mit anderen Augen. Die Ostsee ist im Mittel nur etwa 52 m tief, ihre tiefste Stelle, das Landsorttief vor Schweden, liegt bei rund 459 m. Die Nordsee kommt im Mittel auf etwa 94 m; nur in der Norwegischen Rinne geht es auf über 700 m hinunter.

Mittlere und maximale Tiefe von Ostsee und Nordsee im Vergleich Wasseroberfläche, 0 m Ostsee Mittelca. 52 m Ostsee max.ca. 459 m Nordsee Mittelca. 94 m Nordsee max. ca. 700+ m
Maßstab: 1 px ≈ 3,3 m. Die Balken zeigen, wie flach beide Meere im Mittel sind; die Maxima liegen in schmalen Rinnen.

Daraus folgt für das Spielen: Die Tiefseekämpfe in Yacht & Catch und die Wale in Angeln und Leben haben mit einem Kutterausflug auf Dorsch vor Fehmarn wenig zu tun. Marlin gibt es in keinem der beiden deutschen Meere. Wer Meeresangeln erst im Spiel ausprobiert, sollte das mitdenken, bevor er auf den nächsten Kutter steigt.

Wie die Spiele den eigentlichen Kampf am Haken umsetzen, trennt diese Seite bewusst ab. Das steht unter Drill und Schnurspannung. Die Einzelporträts aller Titel liegen auf der Spieleseite.

Mehr über die Person hinter diesen Notizen und warum Kiel der Ausgangspunkt ist: Über Vazelura.